Workshops

Nachfolgend findet ihr kurze Beschreibungen der einzelnen Workshops und der jeweiligen Tutoren. Wenn ihr mehr über die Tutoren erfahren wollt, klickt euch einfach zu deren Websites weiter. Falls ihr noch Fragen zu den Workshops habt, schickt uns eine kurze Mail.

Bei den Beschreibungen zu den Workshops steht auch, ob sie eher für Anfänger oder für Fortgeschrittene ausgerichtet sind. Dabei bedeutet "Fortgeschrittene" nur, dass ihr schon ein paar Stücke spielen könnt und euch dabei einigermaßen sicher fühlt. Mehr nicht. Ihr müsst keine Virtuosen oder irgendwas in der Art sein. Wer überhaupt erstmal wissen will, wie Banjospielen geht, der ist Anfänger. Die Übergänge sind natürlich fließend.

Die Teilnahmegebühr pro Workshop beträgt 30,00 Euro pro Person. Die Teilnahme muss bis zum 31.03.2007 bei uns eingegangen und die Teilnahmegebühr überwiesen worden sein. Sollten bis dahin weniger als 8 Anmeldungen vorliegen, müssen wir den Workshop wieder streichen. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 begrenzt.

Bei Interesse schickt eine E-Mail an Info(et)banjoree.com, dann erfahrt ihr alles Weitere.

Bis jetzt sind diese Workshops in Planung:
(für Details auf das Thema klicken)

African Banjo Roots - An Update, Vortrag von ULF JAGFORS

Scruggs Style Techniken mit JUERGEN BILLER

Progressive Banjo, 3 Finger Style mit ANDREAS DAVID

Beginners with 3 Fingers mit VEIT DOEHLER (NEU!)

Progressive Clawhammer Techniken mit UDO WEIHRAUCH

Traditionelle (mehr oder weniger...) Clawhammer Techniken mit GÉRARD DE SMAELE

Classic Banjo mit ERIC STEFANELLI und PATRICIA GERENTE

Bluegrass Guitar - 3-Finger and Carter-Styles mit MATTHIAS MALCHER

Progressive Flatpicking Guitar mit OLIVER WAITZE

Setup mit KARSTEN SCHNOOR und WIM VAN DE WEG


BANJOREE 2007
wird unterstützt von:

EWOB 07
European World of Bluegrass Music
EWOB 2007

www.banjo.nl
Banjo NL


Karsten Schnoor Instruments

African Banjo Roots, An Update - Vortrag von ULF JAGFORS

Ulf Jagfors war schon beim BANJOREE 2005 zu Gast. In den vergangenen 2 Jahren hat er viele neue Erkennnisse zur Geschichte des 5-String Banjos gewonnen. Deshalb freuen wir uns, ihn wieder mit einem erweiterten neuen Vortrag beim BANJOREE 2007 begrüßen zu dürfen.

Teilnahmegebühr 10,00 Euro

click to Ulf's Website

Scruggs Style Techniken mit JUERGEN BILLER

- Banjo-Sound: Typischer Scruggs-Sound, Banjo Setup (Fell-Stimmung, Saiten, Stege, Picks, Tailpiece).
- Die rechte Hand: Handhaltung für den besten Ton.
- Wichtige Spieltechniken anhand von Beispielstücken.
- Rolle des Banjos in der Band.
- Tipps zum Üben und Lernen von Stücken.
- Tabulaturen und CD mit behandelten Beispielen für alle Workshopteilnehmer.

Für Anregungen und spezielle Wünsche im Vorfeld, bin ich offen und versuche in dem Workshop darauf einzugehen.
Ich freue mich auf E-Mail Zuschriften.

Juergen in Motion

Progressive Banjo, 3 Finger Style mit ANDREAS DAVID

Alles über Andreas David und seine Musik kann man unter nebenstehendem Link erfahren.

Inhalt des Workshops für fortgeschrittene Spieler:

- andere Tonarten (wie nutze ich eine oder mehrere leere Saiten der G-Stimmung für andere Tonarten)
- andere Taktarten (wie kann ich einen 6/8 Takt spielen, ohne im Irish Pub sitzen zu müssen)
- andere Spieltechniken (single string)

Anhand der folgenden Songs würde ich dies erklären:

"Eager & Anxious" - Bela Fleck:
Ein gutes Beispiel, wie man mit den beiden Earl-Scruggs-Basis-Rolls (FMB und Forward&Backward) ein super Stück in h-moll komponieren kann, was kurzzeitig sogar nach H-Dur moduliert.

Roberto's Dream ­ Tony Trischka:
Unsere guten leeren G-Saiten in Eb-Dur, und schon kann man über Akkorde wie Ab-Dur und Ab-Moll spielen, gutes Beispiel für die Kombination von 3-finger-picking und single string

County Clare ­ Bela Fleck :
6/8 Takt im 3-finger-picking (und nicht single string wie bei den irischen Tunes) kombiniert mit dem guten alten 4/4 und das Publikum tobt.

Stelling Breakdown ­ Andreas David:
Das leichteste Stück im Bunde, für die nicht so Fortgeschrittenen, kombiniert 3-finger-picking und single string, zeigt die Verwendung der G-Blues-Tonleiter über ein Stück in G-Dur

Mir ist klar, daß ich in vier Stunden nicht alle Stücke lehren kann, aber damit habe ich die Möglichkeit, auf die Vorlieben der Teilnehmer innerhalb des grundsätzlichen Themas des Workshops einzugehen, außerdem kann ich auf unterschiedliches Niveau unter den Teilnehmern reagieren.

Den Teilnehmern werden Playbacks dieser Songs zur Verfügung gestellt.

Und noch ein Thema, das für alle Songs gilt: Wie übe ich effektiv? Das klingt vielleicht nicht besonders spannend, ist aber eigentlich die wichtigste Frage, denn wer möchte nicht gern schnelle Fortschritte machen, oder wer hat nicht schon erlebt, daß man übt, aber nicht wirklich nach vorne kommt?

click to Andreas' Website

Beginners with 3 Fingers mit VEIT DOEHLER

Veit Doehler ist Co-Organisator des Banjoree und als solcher natürlich auch Banjospieler. Und das seit inzwischen über 30 Jahren. Die ersten Jahre hat er ausschließlich dem Clawhammer- und Melodic-Clawhammer Stil gewidmet, bis er Anfang der 80er durch sein Mitwirken in der Bluegrass-Band Red Hot Grass "gezwungen" war, die 3-Finger Stile zu spielen. Seitdem spielt er beide Sitle mit gleich großer Begeisterung.

Bereits in den frühen 80er Jahren begann Veit Doehler, Banjo-Unterricht zu geben. Seitdem beschäftigt er sich mit den Problemen derer, für die das Banjospielen völliges Neuland bedeutet - die entweder noch nie ein Saiteninstrument in den Händen hatten oder die bereits Gitarre spielen und mit den völlig anderen Zupfmustern des 3-Finger Banjostiles nicht klar kommen. Die Erfahrungen, die er in dieser Zeit gesammelt hat, wird er in den Banjoree-Workshop einfließen lassen.

Wer Veit Doehler live erleben will, kann in Norddeutschland zu einem der Konzerte von DAWGMATIC, Veits aktueller Band, kommen. Dort wird demonstriert, wie das Banjo in einem eher swing- und jazz-orientierten Rahmen klingt.


click to Dawgmatic's Website

Veit Doehler and DAWGMATIC

Progressive Clawhammer Techniken mit UDO WEIHRAUCH

Udo Weihrauch war schon als Kind vom Banjo fasziniert, welches er oft auf Stadt- und Straßenfesten sah. Daß es eine vier- und fünfsaitige Banjowelt gab, entdeckte er erst, als er 1979 sein erstes Banjo kaufte. Da ihm immer alles gefiel, was auf diesem Instrument gespielt wurde, lernte er beide Typen parallel, wobei er am 5-String Banjo eine deutliche Neigung zu Oldtime - Techniken entwickelte.

Ende der achtziger Jahre bekam er die Gelegenheit, als Berufsmusiker bei der „Hot Pepper Jazzband“ in Hannover einzusteigen. Die jahrelange Tätigkeit im Dixieland beeinflusste auch sein Clawhammerspiel. Sie führte zu einem eigenen Stil, der seit einiger Zeit mit seiner Frau Ulrike im Duo „Two U“ (www.two-u.de) zu hören und zu sehen ist.

Inhalt des Workshops:

In diesem Workshop sollen fortgeschrittene Clawhammer-Spieler angeregt werden, auf der Grundlage einfacher Improvisationstechniken Variationen ihrer Stücke anzufertigen. Ziel ist es, einen Tune um mehrere eigene Versionen zu erweitern, so dass der Vortrag interessanter wird, als ständig dasselbe Arrangement „herunterzuleiern“.

Am Beispiel von drei „Standards“ in drei verschiedenen Stimmungen soll gezeigt werden, wie man mit Hilfe von Skalen, Arpeggien, fertigen Riffs und unorthodoxen Anschlagtechniken kreativ am eigenen Repertoire arbeiten kann.

 

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Picture of Udo Weihrauch

Traditionelle (mehr oder weniger...) Clawhammer Techniken mit GÉRARD DE SMAELE

Gérard De Smaele is a Belgian musician who began to play the 5-str banjo during the folk revival of the sixties. In 1976, his studies completed, and following his passion, he immediately flew to  New York to have banjo lessons with Roger Sprung. From there he visited many folk musicians at home and at festivals. Tracy Schwarz, Pete Seeger, Kyle Creed, Winnie Winston, Frank Wakefield, Ralph Rinzler, George Gruhn and many others were on his road...

Back home and like many “dreamers” of the period,  he found himself invited by belgian radio and television programs and began to perform professionally with his brother René (also a well known jazz trumpet player).

By the eighties, the musical landscape began to change and offered less work to the folk performers. Gérard took an other job but never stopped to travel the US and make new friends among banjo players and folk musicians. The Maryland Banjo Academies, the Merlefest and the Fiddler’s Grove where among his big opportunities.
In 2003 he put on its feet a beautiful banjo exhibition at the new Musical Instrument Museum  in Brussels (MIM) where he hosted Mike Seeger, Bob Carlin, Tom Paley, Clarke Buehling, Daniel Jatta and Ulf Jagfors. A sheer luck during the  exhibition preparation led the museum to the discovery of the haitian Banza (stored in Paris), a major event in banjo history.
Gérard continues to be very active. He recorded an impressive set of CDs and elaborated “A Banjo Frolic”, a nice documentary.... Nowadays he teams up with fiddlerWiet Van de Leest, a founding member of the famous flemish group RUM, who spread all over Europe in the 70s and early 80s.

Gérard De Smaele is an “old time” banjo player. He will demonstrate you a variety of basic banjo techniques, banjo tunings and techniques: down picking, up picking, two and three fingers... He will insist on phrasing and on differents interpretations of the same tunes and songs. The aim will be to help you to find your own style.

click to Gerard's Website

Classic Banjo mit ERIC STEFANELLI und PATRICIA GERENTE

Eric und seine Frau Patricia Gerente leben in Frankreich bei Nizza. Sie spielen seit 8 Jahren mit ihrem "Classic Banjo" Orchester. Eric widmet sich seit 1995 dem klassischen Banjo, aber er spielt schon seit über 30 Jahren Bluegrass und Oldtime Clawhammer Banjo.
Unter dem nebenstehenden Link kann man mehr über das "Nice Banjo Orchestra" und auch über deren China-Tournee erfahren.

Inhalt des Workshops:

Für Anfänger bis Fortgeschrittene

Eine kurze Geschichte von "Classic Banjo".
Banjo Orchester und die unterschiedlichen Typen von 5-String Banjos.
Komponisten für "Classic Banjo".
Einfache Übungen für Anfänger, Fingersätze für die linke und die rechte Hand mit Tablaturen und Notenschrift.

Rhythmische Studien, Arpeggien und Übungen, kleine Musikstücke
Die Anwendung der Bass-Saite, Melodien auf der Bass-Saite mit gleichzeitiger einfacher Begleitung.
Demonstration des effektiven Einsatzes der Oktavsaite.

Weiter Fingersätze für die rechte Hand, Einsatz von starken Betonungen und Studien zu Märschen.
Studien zu verschiedenen Tonarten. "Up the neck" Übungen.

Studien zu Walzern und "Two Step Cakewalks". Ansatz zur Begleitung mit einem 2. Banjo.

Eric wird im Workshop von seiner Frau Patricia Gerente unterstützt, die besonders auf die Probleme von Anfängern eingehen wird.


click to Eric's Website

Picture of Eric Stefanelli

Bluegrass Guitar - 3-Finger and Carter-Styles mit MATTHIAS MALCHER

Für Anfänger

Matthias Malcher ist seit den späten 70er Jahren als Gitarrist und Banjospieler aktiv. Er spielt außer Fingerstyle- Gitarre auch authentische Bluegrass-Guitar in klassischem Stil mit Fingerpicks. Einige kennen ihn vermutlich von den zahlreichen Auftritten seiner Bands Groundspeed, Looping Brothers und An Rinn oder vielleicht gar aus dem Lexikon der Country Musik von Walter Vogel.

Der Gitarrenstil von Maybelle Carter wurde zwar vielfach gewürdigt, wird aber in seiner Bedeutung noch immer vollkommen unterschätzt. Wie bei kaum jemand anderem finden sich bei näherer Betrachtung des Gitarrenspiels von Maybelle Carter die vollständigen Gene, aus denen das Rhythmusgitarrenspiel von Country und Bluegrass-Musik gebaut ist. Darüber hinaus finden wir hier die Grundlage für all die "licks" und "runs" des "Flatpicking" und Einflüsse auf das Leadgitarrenspiel unzähliger Artisten amerikanischer Prägung überhaupt. Der Workshop "Gitarre –Carter –Style" eignet sich für Anfänger, die ein paar grundlegende Akkorde beherrschen, wie auch für Fortgeschrittene, die eine tiefere Einsicht in das historische, einflussreiche Spiel von Maybelle Carter gewinnen möchten.

Carter-Style-Guitar ist ein Bindeglied, wie der Gitarrist vom Rhythmus- zum Melodiespiel gelangt. Matthias Malcher gibt eine Einführung in die Bedeutung und Historie dieses speziellen Stils. Es erfolgt eine eingehende Betrachtung von Rhythmusgitarrespiel, G-Run und authentischen Solos, die in genauen Transkriptionen der berühmten Gitarristin erarbeitet werden. Eine Betrachtung weiterführenden Flatpickings ist auf Wunsch möglich. Der Stil, wie auch das Material des Workshops lässt sich sowohl mit Fingerpicks wie auch mit dem Plektrum spielen.

Picture of Matthias Malcher

Progressive Flatpicking Guitar mit OLIVER WAITZE

Für Fortgeschrittene

Inhalte des Workshops sind:

Bluegrass, Fiddle Tunes, Rhythmus, Right Hand Exercises, Finger busters, Lester Flatt G Runs, Endings, Crosspicking im Stil von Clarence White & Tony Rice, Lead Picking, Gourmet Licks a la Tony Rice, Scales...

Aus Olivers neuem Buch 'Flatpicking - Master Technique':

Oliver Waitze spielt Gitarre, Mandoline und Banjo und seine Leidenschaft gilt den akustischen Formen moderner Musik wie Bluegrass, Zigeuner-Swing, Celtic, New Acoustic Music, brasilianische Musik und DAWG. Sein Spiel ist kraftvoll und zugleich melodiös, seine Spieltechnik atemberaubend. Oliver hat bisher 3 CD's aufgenommen:
'Leaves of Grass', 'Acoustic Midwinter' und 'Shanti Guitar Project'
Es spricht für die spielerische Qualität von Oliver Waitze, dass auf allen seinen bisherigen Aufnahmen der weltbekannte Mandolinen-Virtuose David Grisman (DAWG) zu hören ist. David Grisman war so beeindruckt von Oliver's Virtuosität, dass er ihn einige Male eingeladen hat, um in seinem Quintet mit Joe Craven, Matt Eakle, Enrique Coria & James Kerwin mit zu spielen. Im Jahr 2000 gründete Oliver das energiegeladene ‚Duo Vibracao'. In Solingen führt er ausserdem das exquisite Gitarrengeschaft ‚New Acoustic Gallery'; neben dem Verkauf von Gitarren und Zubehör finden hier in regelmäßigen Abständen Konzerte, Seminare und auch Unterricht statt. Oliver gibt Flatpicking - Wochenend - Seminare und er präsentiert Michael Hornick's Shanti Gitarren auf dem jährlichen Telluride Bluegrass Festival in Colorado, USA.

click to Oliver's Website

Setup

Karsten Schnoor und Wim van de Weg werden wieder Setup anbieten, diesmal aber nicht als Workshop sondern individuell. Wer mal ein richtiges Setup an seinem Banjo durchführen lassen will, der wende sich direkt beim BANJOREE an einen der beiden.

 

Mail: info[et]banjoree.com